Umbau Nikon Coolpix zu Hd Adapter mit NEX 5


Sony NEX 5 am Zeiss Pico

Montag, 10.05.2011

Nachdem meine Standardlösung zur Dokumentation in Endodontie und Oralchirurgie Nikon Coolpix 950 und Zeiss Pico das Zeitliche gesegnet hatte, schaute ich mich nach einer neuen, zeitgemäßen Lösung um.
Neben einfacher Foto-Dokumentation sollte auch die Möglichkeit einer unkomplizierten HD-Video-Dokumentation bestehen.

Nun bin ich kein ausgesprochener Foto-Experte. Die Lösung sollte aussagefähige Bilder und einen hohen Durchsatz erlauben, da ich pro Tag oft bis zu 100 Aufnahmen mache. Hier bot sich die Lösung von Hanchadent mit der Sony NEX 5 an.
Hanchadent war in der Lage auf die spezifische Situation in meiner Praxis einzugehen und eine Komplettlösung zu installieren, die sich in die vorhandenen Arbeitsabläufe integriert.

Zu dem bei mir installierten System gehört die Sony NEX 5, die ausgesprochen simpel zu bedienen ist und für die tägliche Dokumentation sowie für Präsentationen Bilder in hervorragender Qualität liefert. Die Fernauslösung über eine Infrarotfernbedienung ermöglicht verwacklungsfreies Auslösen während verschiedener Setups (z. B. 4- oder 6- Handtechnik).

Weiterhin ist der von Hanchadent gelieferte HD-Adapter zum Anschluß an das Zeiss- Pico ein wichtiges Glied in der Systemkette. Dieser Adapter hat gegenüber anderen Lösungen den Vorteil nur in der geringsten Vergrößerung (Einstellung 0,4) ein leichtes Vinetting zu haben. Bei allen anderen Vergrößerungen zeigt das Kammerabild den nahezu identischen Ausschnitt zum optischen Bild.

Die Übertragung der Bilder erfolgt über eine EyeFi-Karte, so daß die Bilder unkompliziert außerhalb des OP-Bereichs zur sofortigen Weiterverarbeitung bereit stehen.
Zur Bildkontrolle, Mitbeobachtung und Patientenaufklärung wurde 3, für diese Aufgaben erprobte Monitore installiert, die über HDMI mit dem Kammerabild gespeist werden und für Arzt, Patient und Helferin optimalen Zugang zu den Bildern erlauben.

Insgesamt steht unserer Praxis mit der Sony NEX 5 als Herzstück nun eine zeitgemäße Lösung zur optischen Dokumentation zur Verfügung.

Dr. Stephan Gäbler
Dresden Langebrück