Kategorie: Presse

LED am Labomedmikroskop


Update LED Labomed Mikroskop

Veröffentlicht am 7. Oktober 2010 von 

von Hans – Willi Herrmann

Der Markt für Dentalmikroskope im 10000 Euro – Bereich wird größer.
Neben dem Zumax  -DM aus China, das in Deutschland über ADS vertrieben wird, ist nun auch das Labomed- Mikroskop aus USA in Deutschland erhältlich.

Im Juni hatte ich die Gelegenheit im Rahmen eines Arbeitskurses,  mit dem Labomed – Mikroskop zu arbeiten, welches statt herkömmlicher Beleuchtung eine LED – Beleuchtung aufweist.  Der Preis erschien interessant, die Lichtquelle aber eher duster.

Letzteres hat sich, wie ich bei einem weiteren Arbeitskurs im August feststellen konnte, zum Positiven hin geändert, die LED Lichtquelle wurde modifiziert und ist nun deutlich heller.

Der Hersteller hat folgende Informationen zur neuen LED geschickt:

„Helligkeit bei einem f 250 mm Objektiv 55.000 Lux und einem Leuchtfeld von 85 mm

Farbtemperatur: 5.800 K

Elektronisch geregelt, somit keine Farbtemperaturänderung.“

Nähere Informationen zum Labomed – Mikroskop gibt es bei Hanchadent.

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Munce Discovery Burs


Discovery Burs

Veröffentlicht am 24. Juni 2009 von 

von Olaf Löffler

Die Munce Discovery Burs wurden mir empfohlen von Winfried Zeppenfeld, Flensburg.

Munce BursMunce Burs

Lange Zeit hatte ich diese Empfehlung nicht beachtet.
Bei einer Internetrecherche kam ich dann auf die Seiten von C.J. Munce (www.cjmengineering.com).

Ich erinnerte mich sofort an die Empfehlung des Kollegen. Schnell hatte ich diese speziellen Rosenbohrer gefunden.
Jedoch der Preis – 6 Stück sollten 65 Dollar kosten + Versand + Einfuhrsteuer + Gebühren.
Die Munce Burs blieben in Amerika. Der Preis erschien mir deutlich zu hoch.

Nach einigen Monaten und einem erneuten Gespräch mit Winfried bestellte ich die Munce Burs doch.
Bis heute habe ich diesen Kauf nicht bereut. Es ist der mit Abstand schärfste und standfesteste Rosenbohrer, den ich kenne. Er hat einen geradzu fantastischen Rundlauf und eine hervoragende Steifigkeit, obwohl der Schaft stark verjüngt ist. Die Standfestigkeit der Bohrköpfe ist extrem. Meine 6 bestellten Sets sind nach 3 Jahren noch immer im Einsatz.
Die Rosen sind fein abgestuft und es ist sinnvoll, diese als Set zu bestellen.

Die Daten:
Der  schmale Schaft vor der Rose ist 1mm stark.
Die Länge des Instrumentes beträgt 31mm.

Die Rosen können Ultraschallansätze nicht vollständig ersetzen, aber die Anwendung derselben erheblich reduzieren.
Vorteilhaft ist die deutlich geringere Wärmeentwicklung, die geringeren Kosten gegenüber diamantierter Ultraschallansätze, die „Unkaputtbarkeit“.
(Der Bohrer schneidet Im Ernstfall auch Composit und Amalgamreste. Letzteres geht natürlich auf Kosten der Langlebigkeit der Scheiden.)

Den enormen Nutzen der Munce Discovery Burs  lernt der Anwender unter großen optischen Vergrößerungen besonders zu wertschätzen.

Inzwischen sind die Discovery Burs auch in Deutschland erhältlich (www.hanchadent.de).

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doppelseitiger Spiegelhalter


Spiegelgriff doppelseitig für Minispiegel unter dem Dentalmikroskop

Veröffentlicht am 14. Dezember 2010 von 

von Hans – Willi Herrmann

Das unterstehende Bild zeigt zwei Spiegelgriffe.

Der obere ist von Hartzell /USA.

Der untere ist aus deutscher Produktion und zu seiner Entstehung gibt es eine kleine Geschichte mit Bezug zu Wurzelspitze und die geht so:

Ende August.
Fortbildung im Rahmen des Masterstudiengangs Endodontie in Düsseldorf. Jörg Schröder, WURZELSPITZE – Autor, referiert und demonstriert Arbeitsergonomie unter dem Dentalmikroskop. Im Gepäck dabei obiger doppelseitiger Minispiegelgriff aus USA. Ein Masterstudiengangteilnehmer, Dr. Theo van Beek , ist davon besonders angetan und nutzt den Kontakt zu einem zahnmedizinischen Gerätehersteller, um diesen von der Sinnhaftigkeit eines solchen Instrumentes zu überzeugen.

3 Wochen später.
Jetzt bin ich in Düsseldorf beim Masterstudiengang und referiere über Nickel – Titan – Aufbereitungskonzepte. Und erlebe die Premiere des neuen Spiegelgriffs made in Germany.  In weniger als 1 Monat von der Idee zum fertigen Produkt. Wenn alles so schnell ginge, hätte ich um den Produktionsstandort Deutschland keine Sorge.

Den Spiegelgriff kann man  beziehen bei Hanchadent.

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Zoommotor am ProErgo gewechselt


Op am offenen Herzen

Veröffentlicht am 25. März 2011 von 

von Jörg Schröder

Ein wenig mulmig war mir schon. Schliesslich hatte ich so etwas noch nie gemacht.

Was war passiert?

Mitten in einer Behandlung gab es beim Betätigen des motorischen Zooms meines ProErgo hässlich knarzende Geräusche. Beim Versuch den Fehler noch einmal zu reproduzieren ging plötzlich gar nichts mehr. Ein Verändern der eingestellten Vergrößerung war nicht mehr möglich. Ein elektrisches Handgriffproblem schien ausgeschlossen, da sowohl Fokus als auch Autofokus und Helligkeitsregulierung funktionierten.

Nach der Behandlung griff ich sofort zum Telefon und schilderte Herrn Ermerling von der Firma Hanchadent mein Problem. Nach telefonischem Briefing machte ich mich daran den Mikroskopkopf zu zerlegen.

Ein wenig kam ich mir so vor als ob ich versuchen würde an einem automobilen Oberklassenmodell aus Baden-Württemberg den Zylinderkopfdeckel abzuschrauben ohne auch nur im Entferntesten eine Ahnung davon zu haben was sich darunter befindet.

Nachdem Strahlenteiler nebst Kameras und Okkularen entfernt waren scheiterte der Versuch weiter ins Innere vorzudringen am Fehlen eines Torx-Schlüssels der Größe 10. Also ab in den nächsten Baumarkt.

Mit neuem Werkzeug konnte dann die Abdeckung des Mikroskopkopfes entfernt werden und der Blick ins Allerheiligste war frei. Nach Lösen von 4 weiteren Schrauben, konnte ich das Varioskop nach oben entnehmen. 2 weitere Schrauben später hielt ich den Stellmotor des motorischen Zooms in Händen. Das Zahnrad des defekten Motors liess sich nicht mehr frei drehen. So schien zumindest die Ursache gefunden.

Ein weiteres Problem tauchte jedoch auf: Nach dem Entfernen des Motors stellt sich der Zoom automatisch auf die kleinste Vergrößerungsstufe ein. Und wann das Ersatzteil eintreffen sollte, stand noch in den Sternen. Um das Mikroskop wenigstens mit eingeschränktem Komfort nutzen zu können habe ich den Zoom manuell auf eine geschätzte Vergrößerung von ca 2/3 der Maximalvergrößerung eingestellt und sodann den defekten Stellmotor wieder eingebaut um die Stellung des Zooms zu fixieren.

Genau 7 Tage hatte ich daraufhin das zweifelhafte Vergnügen die Zugangskavität mit ca. 12-facher Vergrößerung anzulegen bevor mich ein Express-Versand erlöste. Der Einbau war unkompliziert und dank der vorangegangenen Erfahrung am offenen DM-Herzen deutlich adrenalinärmer.

Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn Ermerling der mich bei dieser OP bestens telefonisch unterstützte und dafür sorgte dass das Ersatzteil in kurzer Zeit bei mir eintraf.

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HD Adapter bei Wurzelspitze


Sony NEX 5 am Hanchadent- Adapter – Beispielfotos

Veröffentlicht am 2. August 2011 von 
 von Hans – Willi Herrmann

Eigentlich ist der Bericht über die Fotokombi Sony NEX 5 mit dem Hanchadent- Adapter überfällig. Aber ich zögere noch, denn ich bin nachwievor unschlüssig, ob die Bildqualität, Fotos betreffend, ausreichend ist.

Warum also nicht die Leser fragen ?

Anbei Fotos eines Falls von heute:
Zahn 16.
Brückenpfeiler, die Brücke ist wenige Monate alt.
Schmerzen, Versuch der WK durch den Hauszahnarzt, bei der Suche nach den Wurzelkanälen kam es zu einer großflächigen Perforation. Keiner der 4 Wurzelkanäle war auch nur initial erschlossen. Über Umwege kam der Patient zu uns.

In der heutigen Sitzung wurden die 4 Kanäle gesucht und auf Arbeitslänge erschlossen. Der palatinale, distobukkale sowie der mesiobukkale Kanal wurden initial mit VDW Reciproc 25 aufbereitet.

Die Fotos sind vollkommen unbearbeitet. Sie sind in keinster  Weise nachbearbeitet und auch nicht vom Ausschnitt her beschnitten.
Die Diaschau gibt einen Einblick in die klinische Situation und den Behandlungsablauf.

Wer sich die Bilder genauer anschauen möchte, der kann in der Galerie die Bilder einzeln und vom Format her deutlich größer betrachten.

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